DIE IDEE

pARTicipate! – in unserem neuen Workshopprogramm wird die Kunst zum Motor der Teilhabe.

Die pARTicipate! Kreativworkshops geben Jugendarbeit und Bürgerengagement neue Energie und bringen Beteiligungen in Schwung.

Niederschwellig, kreativ, stark.

Wir arbeiten mit vielfältigen Mitteln. Video und Performance können ebenso zum Einsatz kommen wie klassische Medien – entscheidend ist die jeweilige Situation mit ihren ganz spezifischen Fragen und Herausforderungen.

Die pARTicipate! Workshops
• regen an zur Partizipation
• vertiefen den Bezug zum gemeinsamen Lebensraum
• eröffnen neue Handlungsfelder
• optimieren kollektive Arbeitsprozesse
• garantieren gesteigerte Außenwahrnehmung durch ihre nachhaltige ästhetische Präsenz

Die participate! Kreativworkshops werden für die jeweilige Situation individuell konzipiert. Ihre Standardlaufzeit beträgt eine Woche, begleitet von einer/einem Dozentin/en. Bei der Konzeption achten wir besonders auf die Transferqualität der Arbeitsergebnisse sowie auf optimale Implementierung in die Strukturen der großen Entwicklungsprozesse.

Zusammen mit unserem Berliner Kooperationspartner systemblick Organisationsentwicklung link begleiten wir bei Bedarf den gesamten Prozess: Von der Konzeption über die Durchführung der Kreativmodule, die Moderation vor- oder nachbereitender Veranstaltungen und Arbeitsgruppen, bis hin zur konsensorientierten Formulierung der Ergebnisse und deren Dokumentation.


Artikel in "polis MAGAZIN FÜR URBAN DEVELOPMENT" 02/2016   link
Die pARTicipate! Bilderküche
Manchmal ist immer nur Reden einfach nicht genug!

Die pARTicipate! Bilderküche bringt Kunst in die Stadt und auf die Straße. Hier entstehen die Bilder nicht nur mit Stift und Pinsel – Spraydose und Farbbeutel, Siebdruck und Edding können ebenso zum Einsatz kommen wie Photoshop, Instagram und Facebook.


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In der Bilderküche gilt: Einfach loslegen, experimentieren, der Phantasie Raum geben, Spaß haben. Spezielle künstlerische Begabung ist keine zwingende Voraussetzung.

Kreation und Präsentation

Doch das ist erst der Anfang: Zusammen mit kunst- und medienpädagogisch erfahrenen Dozent*innen machen sich die Teilnehmer*innen auf die Suche nach außergewöhnlichen Wegen, ihre Bilder im öffentlichen Raum der Stadt zu präsentieren.

Gedruckt als Plakate, Flyer oder großformatige Banner, können die Bilder ohne großen finanziellen Aufwand einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Dafür gibt es viele Orte: Von Plakatwänden über Gerüste bis zu Werbeflächen auf öffentlichen Verkehrsmitteln ist alles möglich. Auch Outdoor-Projektionen an markanten Orten der Stadt bieten sich an. So werden aus Bildern Stadtmarken, so wird der Workshop zur nachhaltig wirksamen, meinungsstarken Kampagne.

Die Macht der Bilder

Bilder erzählen, berühren, provozieren. Sie visualisieren Ideen, Meinungen, Wünsche. Bilder machen „das Leben der Anderen“ sinnlich erfahrbar. Bilder eröffnen neue Handlungsstrategien.

Die Bilderküche macht Kunst in sozialen Prozessen wirksam und vereint pädagogisches Know how mit innovativen Strategien der Präsentation und Vermittlung.

In der Bilderküche wird immer frisch gekocht – wir entwickeln jedes Programm passgenau für die konkrete Situation. Deshalb hier nur ein paar Themenbeispiele:

• Ich werde... So wollte ich mich schon immer mal zeigen!
• Wie können wir ohne Worte kommunizieren?
• Bilder schreiben, Texte malen!
• Wie sieht meine Traumwohnung aus?
• Hier geht’s lang! Neue „Blätter“ im Schilderwald
• Die große Farb-Planungs-Offensive

Arbeitssituation

Die Bilderküche wird der konkreten Aufgabenstellung entsprechend mit dem kompletten Material für die künstlerische Arbeit ausgestattet. Je nach der Zahl der Teilnehmenden unterstützen ein/e oder mehrere DozentInnen bei der Themenfindung und der Suche nach der optimalen Umsetzung und beraten in technischen und gestalterischen Fragen. Sollen Bilder für die Präsentation im öffentlichen Raum reproduziert und vervielfältigt werden, so wird hierfür das technische Equipment gestellt.

Die Bilderküche gliedert sich in die freie künstlerische Arbeit und in die Erkundung und Gestaltung des öffentlichen Raums. Beide Phasen können je nach den konkreten Anforderungen individuell angepasst werden. Im Normalfall sind jeweils drei Tage vorgesehen.

Die pARTicipate! Stadtbühne
In der Stadt spielen – mit der Stadt spielen

Die Stadt ist Lebensraum, Handlungsraum, Spielraum. Die pARTicipate! Stadtbühne lädt ein zur Kreation außergewöhnlicher Aktionen im öffentlichen Raum. Hier eröffnen sich den Teilnehmer*innen ganz neue Wege der Meinungsäußerung – mit vollem Körpereinsatz..


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Stadtentwicklung und Planungsprozesse bedeuten Veränderungen im täglichen Leben der Bürger*innen. Diese in ihrer ganzen Tragweite zu erfassen, ist nicht immer einfach. Dabei können performativ-theatrale Aktionen überraschende Eindrücke vermitteln.

In der Stadt spielen, heißt mit der Stadt spielen – Räume besetzen, beleben und neu erfahrbar machen, durch unerwartete Begegnungen irritieren und inspirieren. Menschen treten in körperlichen Dialog mit Stadtstrukturen, zeigen Problemstellen auf und visualisieren mögliche Veränderungen. So werden die Handlungsfelder urbaner Planungsprozesse spielerisch ausagiert und für die Beteiligungsverfahren ganz neu greifbar.

Leben etc.

Auch in der Quatiersarbeit gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für die Stadtbühne. Themenfelder wie soziale Interaktion und Vernetzung, der Umgang mit Konflikten, Lösungsansätze für die Herausforderungen des Alltags und Reflexion von Verhaltensmustern in Familie und Freundeskreis lassen sich spielerisch verwandeln.

Gerade Jugendliche können für Angebote, die mit der ganzen Fülle des Körperausdrucks arbeiten, oft leichter gewonnen werden.

Konkrete Themen

Unsere Theater- und Performancepädagog*innen entwickeln in konzentrierten Workshops außergewöhnliche Aktionen ohne großen technischen Aufwand – direkt an den konkreten Themen und mit vielfältigen Möglichkeiten des Transfers in die Entwicklungsprozesse. Hier einige Ansätze:

• Öffentliche Plätze werden zu Wohnungen auf Zeit
• Neue Formen des Tanzes, urbane Choreographien
• Get together – Performance trifft Blaskapelle (o.ä.)
• Rollenwechsel – "Seht her, das ist so typisch für Euch!"
• Stadtpark(c)our(s) – Neue Wege gehen!
• Flashmobs, Paraden und Demonstrationen


Das pARTicipate! Filmcamp
Wir gehören dazu – und wir haben viel zu erzählen!

Ideen im Team entwickeln, packende Geschichten und Orte finden, starke Bilder kreieren, selbst in Erscheinung treten, Position beziehen – Macht Euer eigenes Kino mit dem pARTicipate! Filmcamp!


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Creative Common Credits link


Die Teilnehmer*innen erklären ihre individuellen Räume und vermitteln ihre Sicht auf die gemeinsame Lebenswelt. Streifzüge durchs Quartier, persönliche Impressionen und Autobiographisches werden im Filmcamp ebenso entwickelt wie phantasievolle Imaginationen der gemeinsamen Ziele. Von kurzen Clips über Episodenfilme mit durchgehender Storyline bis zu einem richtigen Kurzfilm ist alles möglich.

Urbane Leerstände verwandeln sich in Filmsets, das Wohnzimmer entpuppt sich als große Bühne, in einem einfachen Interview verschwimmen die Grenzen von Raum und Zeit, und gleich um die Ecke macht der Videoblog klar, wo es wirklich klemmt in der Stadt – und wo es hingehen kann, wenn auch die gehört werden, die sonst abseits bleiben.

Aktivierung und Inklusion

Eine aktive Bürgergesellschaft braucht klare Positionen im lebendigen Austausch. Der Erfolg von Bürgerbeteiligungen wie von Quartiersentwicklung bemisst sich am Grad der Inklusion.

Miteinander Filme zu drehen, ist eine Form der Kulturarbeit, die nicht nur wertvolle Medienkompetenz vermittelt, sondern an vielen Aspekten des Gemeindelebens ansetzen kann:

• Dialog der Generationen und der Kulturen
• Anregung des bürgerschaftliches Engagements
• Identifikation mit dem gemeinsamen Lebensraum
• Meinungsbildung, Artikulation von Interessen
• Starke Repräsentation der gemeinsamen Ziele

Orientierung auf die Prozesse

Die Filme lassen sich auf vielfältige Weise direkt in die Entwicklungs- und Beteiligungsprozesse integrieren:

• Präsentation in Plenumssitzungen bei Beteiligungen
• Screening in lokalen Kinos und auf Events
• Einbindung in begleitende Medienkampagnen
• Social Media und andere webbasierte Formate
• kommunale Selbstdarstellung und Standortmarketing

Wie wir arbeiten

Das Filmcamp stellt das komplette digitale Equipment für professionelles Arbeiten bereit. Je nach der Zahl der Teilnehmenden unterstützen ein/e oder mehrere Dozent*innen bei der Themenfindung und der Suche nach der optimalen Umsetzung und beraten in technischen und gestalterischen Fragen.

Ablauf des pARTicipate! Filmcamps:

Phase 1: Get-together, sich kennenlernen, sich voneinander erzählen, Themen finden und ergründen, Clustering, Brainstorming. Technische Essentials der Videoproduktion und filmische Erzähltechniken werden parallel dazu spielerisch eingeführt.

Phase 2: Die Teilnehmer*innen finden sich zu kleinen Produktionsteams zusammen. Die Filme werden gedreht.

Phase 3: Postproduktion der Filme an professionellen Workstations.

Phase 4: Öffentliche Vorführung der Filme. Optional Publikation über Social Media und webbasierte Formate wie etwa Pageflow und weitere Verwertung.